Folgende Verfahren, deren Beginn im März 2026 lag, werden im April 2026 fortgesetzt:
Montag, 23. März 2026
9.00 Uhr – Sitzungssaal 1 – wegen Totschlags, Az. 4 Ks 6035 Js 4116/25
Fortsetzungstermine:
Mittwoch, 25. März 2026, 9.00 Uhr
Donnerstag, 26. März 2026, 9.00 Uhr
Dienstag, 31. März 2026, 9.00 Uhr
Mittwoch, 1. April 2026, 9.00 Uhr
Dienstag, 7. April 2026, 9.00 Uhr
Mittwoch, 8. April 2026, 9.00 Uhr
Dienstag, 14. April 2026, 9.00 Uhr
Dienstag, 21. April 2026, 9.00 Uhr
jeweils Sitzungssaal 1
4. Große Strafkammer als Schwurgericht
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 61-jährigen Angeklagten vor, im Februar in Kusel im Streit um die Bezahlung von Bauarbeiten, die er durchgeführt hat, die 58-jährige Auftraggeberin durch wiederholte Schläge mit einem metallenen Gegenstand und Tritte gegen Kopf und Körper – auch als die Geschädigte schon ohnmächtig am Boden gelegen haben soll – getötet zu haben.
Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.
Folgende Verfahren beginnen im April 2026:
Donnerstag, 16. April 2026
9.00 Uhr – Sitzungssaal 1 – wegen Untreue, Az. 8 KLs 6111 Js 362/25
8. Große Strafkammer
Die Staatsanwaltschaft legt der 62-jährigen Angeklagten zur Last, in den Jahren 2022 bis 2024 in Kusel in 213 Fällen als Buchhalterin einer ambulanten Pflegeeinrichtung Gelder von Konten der Einrichtung, über die sie verfügungsbefugt gewesen sein soll, auf ein privates Konto transferiert zu haben. Das Geld soll sie für private Ausgaben und Verbindlichkeiten verwendet haben. Insgesamt wurden dem Träger der Pflegeeinrichtung Gelder von mehr als 800.000 Euro entzogen.
Donnerstag, 23. April 2026
9.00 Uhr – Sitzungssaal 2 – wegen Verbrechens nach § 34 Abs. 4 KCanG, Az. 1 KLs 6114 Js 3567/25 jug (2)
Der Termin war ursprünglich auf den 23. März 2026 angesetzt.
1. Große Jugendstrafkammer
Die Staatsanwaltschaft legt dem 21-jährigen Angeklagten zur Last, er habe als Heranwachsender zwischen November 2024 bis März 2025 in Kaiserslautern in Zusammenarbeit mit anderen gesondert verfolgten Männern mit Haschisch und Marihuana gehandelt. Dem Angeklagten sei die Funktion als Kurier und „Bunker“-Halter zugefallen, d.h. er habe auf Zuruf vorher gelagerte Cannabisprodukte an die Händler geliefert, zum teil übergab der Angeklagte auch die Cannabisprodukte und kassierte den Kaufpreis. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagt die Beteiligung an mindestens fünf Geschäften und die Aufbewahrung der Drogen zusammen mit diversen Schreckschuss- und Soft-Air-Waffen vor.
Montag, 27. April 2026
9.00 Uhr – Sitzungssaal 1 – wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Az. 4 KLs 6039 Js 21035/23
Fortsetzungstermin:
Donnerstag, 7. Mai 2026, 9.00 Uhr, Sitzungssaal 1
4. Große Strafkammer
Die Staatsanwaltschaft legt dem 68-jährigen Angeklagten zur Last, er habe in den Jahren 2003 bzw. 2004 in Ramsen in drei Fällen sexuelle Handlungen an zwei Kindern unter 14 Jahren vorgenommen. Dabei habe er die beiden betroffenen Mädchen aus dem Verwandten- bzw. Bekanntenkreis im Sommer in dem auf seinem Grundstück befindlichen Swimming Pool spielen lassen und sich ihnen bei diesen Gelegenheiten vordergründig spielerisch genähert. Dabei soll er die Mädchen intim berührt bzw. in den Körper eingedrungen sein.
Medienreferenten:
Dr. Johannes Barrot
Vorsitzender Richter am Landgericht
Landgericht Kaiserslautern
Bahnhofstr. 24
67655 Kaiserslautern
johannes.barrot@zw.jm.rlp.de
Tel. 0631/3721-0 Fax 0631/3721-115
Dr. Alexander Schäfer (stv.)
Vorsitzender Richter am Landgericht
Landgericht Kaiserslautern
Bahnhofstr. 24
67655 Kaiserslautern
alexander.schaefer@zw.jm.rlp.de
Tel. 0631/3721-0 Fax 0631/3721-135